Sonntag, 22. Oktober 2017

 

Die erste fahrbare Feuerspritze der FFW Zandt

 

Dokumente für die erste Unterkunft und die erste fahrbare Feuerspritze sind nicht vorhanden. Es ist lediglich bekannt, dass das Feuerwehrgerätehaus Eigentum der Gemeinde Zandt war und von der Zandt`ner Feuerwehr in Anspruch genommen werden konnte. Bis ins Jahr 1960 wurde es als Unterstellplatz für jegliche Geräte von der FFW Zandt benutzt. Die Gemeinde veräußerte das Gerätehaus am 09. März 1960 an Erwin Baumgartner (vulgo Bauernschmied) und wurde im Jahre 1968 abgerissen.

Am Standort des alten Feuerwehrhauses befindet sich heute die Kfz- und Landmaschinenwerkstatt von Helmut Baumgartner.

 In diesem Gerätehaus wurde auch die erste fahrbare Feuerwehrspritze aufbewahrt. Es ist dem Eifer einiger Zandt`ner Wehrmänner zu verdanken, dass diese alte Spritze im Jahr vor dem 100-jährigen Gründungsfest restauriert wurde und somit der Wehr als altes Prunkstück erhalten blieb.

 

 

Vor der Restaurierung, so wird berichtet, befand sich auf dem Fahrgestell bereits ein altes „Odlfaß“, somit war es nicht nur der Feuerwehr sehr hilfreich, sondern leistete auch seinen Dienst in der Landwirtschaft.

Auch wird von den älteren Dorfbewohnern erzählt, dass die Spritze bei einem schnellen Einsatz schon mal von Hand gezogen wurde, denn das Einspannen der Pferde dauerte ja auch seine Zeit.

[nicht mehr im Einsatz]